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Anderes

Freitag, 13. November 2009

Oinkoink

Wir haben mehr oder weniger Hausarrest und erwarten mit Spannung das Testergebnis des Schnuffelkindes am Montag oder Dienstag. Blubb.
Sollten sich hier bei keinem die Beschwerden drastisch verschlimmern, werde ich vermutlich dazu kommen, Mails zu beantworten. Aber ich verspreche nix. ;o)
Grunz.

Samstag, 24. Oktober 2009

Wählt mich!

Das echt mausische Familien-Wahlprogramm:

- KiTa-Pflicht für Kinder ab 4 Jahren. Für mindestens 4 Stunden täglich. So sollte man sicher stellen können, dass bis zum Schuleintritt alle Kinder der deutschen Sprache wenigstens einigermaßen mächtig sind. Egal, ob es dabei um Kinder mit Migrationshintergrund geht oder solche, deren Eltern sich schlicht und einfach nicht kümmern.

- Kostenloses, gesundes Mittagessen in KiGa / Schule statt Kindergelderhöhung. So kommen die zusätzlichen Mittel garantiert überall an. Und man verhindert, dass die Eltern, deren Kids das Geld vielleicht am nötigsten hätten, vom zusätzlichen Geld die zehnte Flasche Schnaps oder den fünften Handyvertrag erwerben. (für noch nicht KiGa-pflichtige Kinder fällt mir sicher auch noch was ein *gg*)

- Schule mit Hort für alle - ab der ersten Klasse. Bis 14:30 Uhr, inklusive Hausaufgabenbetreuung und irgendwelchen tollen Freizeitangeboten. Freiwillig buchbar aber bis mindestens 17:00 Uhr - damit Mütter von schulpflichtigen Kindern wenigstens die Chance haben, Vollzeit arbeiten zu gehen.

- Betreuungsmöglichkeiten für kranke Kinder, deren Eltern arbeiten müssen und die keine Großeltern nebenan sitzen haben, welche das Kind betreuen könnten.

- Und natürlich ein zentrales Bildungssystem. Für Chancengleichheit und bundesweit gleiche Ausbildungsstandards.

So. Das war's vorerst. Ihr dürft mich jetzt wählen. *gg*

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ich, die Anderen und das Internet

In die Schule (hier so: Kleinstadtgymnasium – little horror show) bin ich nie besonders gerne gegangen und die Gründe dafür waren gar nicht mal ausschließlich im Unterricht zu suchen. Ich hatte in der Schule zwar ein paar Freunde und kam auch mit jedem gut klar – doch ich fühlte mich nirgendwo zugehörig. Die wirklich guten Freunde hatte ich (abgesehen von einer besten Freundin) immer außerhalb meiner Schule. An anderen Schulen, in anderen Stadtteilen, später auch in anderen Städten.

Die beste Freundin und ich waren in den Pausen meist die, die mit den Jungs und noch ein oder zwei anderen Mädels in der Raucherecke standen und in der Schule so insgesamt öfter mal nicht anwesend waren. Außerdem waren wir, hier im Kaff, Exoten. Wir hörten Techno und durften mit 16 nach Berlin zur Loveparade (und wurden anschließend von der halben Schule um die T-Shirts beneidet – die mussten wir natürlich gemeinschaftlich vorführen – ganz klar!). Wir waren die, die schon vor 10 Jahren regelmäßig online waren, als alle anderen in der Klasse das Internet noch skeptisch von der Seite beäugten. Wir haben geraucht und Beatabende (die obligatorische Dorfdisco – für alle Nicht-Unterfranken) für doof befunden. Freiwillig Goethe und Schiller gelesen und hier und da mal Drogen konsumiert. Ich hatte mit 15 Jahren bereits eine zweijährige Beziehung hinter mir, mit allem, was so dazu gehört. Und auch danach immer feste Freunde – und das auch noch für längere Zeit als die üblichen drei Monate. Wir wurden ab der 9. Klasse nach Schulschluss von Freunden mit dem Motorrad oder Auto abgeholt, interessierten uns aber gar nicht dafür, wer jetzt in der Klasse mit wem liiert war, wer frisch getrennt oder akut verknallt. Wir beteiligten uns nicht an Schwärmereien für Mitschüler, Lehrer oder Fußballspieler und auch nicht am aktuellen Tagestratsch. Daraufhin waren wir zwar weiterhin akzeptiert, wurden allerdings als arrogant betitelt. Am Anfang wehrte man sich noch ein bisschen indem man sagte „Ich bin nicht arrogant, es _interessiert_ mich nur nicht!“, gab das jedoch relativ schnell auf und kultivierte die Arroganz. Abneigungen brachte uns das nicht ein – besonders viel Liebe allerdings auch nicht.

Schlussendlich brachte das Internet den Durchbruch. Wo wir uns vorher unverstanden und gelangweilt fühlten, fanden wir im Netz schnell Gleichgesinnte.

Ich habe schon vieleviele Menschen übers Internet kennen gelernt und es sind einige wirkliche Freundschaften daraus entstanden. Die besten – die, die nach Jahren immer noch halten.
Und besonders schön: Jetzt können wir zusammen arrogant sein. Und ich muss nicht mehr so tun, als wäre ich es nicht. ;-)

Danke, liebes Internet! Ohne dich wäre ich jetzt wahrscheinlich mit einem Dorftrampel verheiratet, ginge donnerstags zur Maniküre und beteiligte mich jeden Morgen im Kindergarten am neuesten Klatsch und Tratsch.
Gruselig.

Montag, 28. September 2009

Wo wart ihr?

Wo wart ihr denn gestern?
Wie konnte das passieren?
Und was passiert als Nächstes?
Überwachungsstaat?
Bildungsdesaster?
Steuererhöhungen?
Und überhaupt?
Für mich ist dieses Ergebnis in keinster Weise nachvollziehbar. Und ich freue mich auch nicht. Kein bisschen.
Nichtwählern gehört jetzt für die nächsten vier Jahre der Mund zugeklebt. Keine Beschwerden, bitte. Man hätte es vielleicht verhindern können - wäre man wählen gegangen.
(Wobei ihr natürlich wählen wart - und euer Kreuz an der richtigen Stelle gemacht habt, gell? ;o) Aber das hat leider nicht gereicht.)
Ich kotze dann mal so ein bißchen. Im übertragenen Sinn.
In Echt husten wir nämlich. Und das Kind hat heute zum ersten Mal KiTa-frei, weil krank.
Möp.

Sonntag, 6. September 2009

Kontrolliert euer Click&Buy-Konto, sofern ihr eins habt!

Denn das ist ja so:
(Und um vorneweg alle Klarheiten zu beseitigen: Das hat nix mit meinem nicht ausgeknipsten GMX-Account zu tun, da völlig andere Zugangsdaten und da der GMX-Account ausschließlich für die Kommunikation mit Lesern dieses Blogs verwendet wird. Mit anderen Daten und anderen Systemen würde ich so fahrlässig nicht umgehen!)

Als ich heute früh noch halb verschlafen meine Mails checkte, staunte ich nicht schlecht über die vielen Abbuchungsmails von Click&Buy.
Anscheinend wurde heute Nacht, zu Zeiten in denen ich tief und fest schlief, mein Click&Buy Account, den ich so gut wie nie benutze, gehackt. 2 Abbuchungen von je 340,-€ sollen von meinem Konto abgebucht werden, dann griff anscheinend das Sicherheitssystem, die restlichen, wenn ich mich nicht verzählt habe, 16 Abbuchungen à 340,-€ werden von einer mir nicht bekannten Kreditkarte abgebucht. Ich hab' gar keine. ;-)
Ich habe dann bei Click&Buy angerufen und sofort das Konto sperren lassen. Als nächstes werde ich morgen früh veranlassen, dass die Lastschrift möglichst gar nicht erst raus geht bzw. umgehend zurück gebucht wird. Und danach zur Polizei gehen und Anzeige erstatten. (der Form halber - die betreffende Firma, die abgebucht hat, sitzt anscheinend auf Gibraltar *löl*) Ich hab' ja schließlich sonst nichts zu tun und wollte sowieso schon immer mal sehen, wie der Polizisten-Nachbar so arbeitet. ;-P
Was man so liest, häufen sich diese Fälle erschreckend. Bei Chip Online findet sich direkt ein 26-seitiger Thread zu diesem Thema, der erste Eintrag ist vom 31.12.2007, der letzte von gestern.
Dieses Problem scheint bekannt zu sein und es scheint sich um eine Lücke im System zu handeln.
http://forum.chip.de/recht/konto-wurde-gehackt-klick-buy-987603-page25.html
Ich habe Click&Buy in der letzten Zeit nicht genutzt, mein Virenscanner lief zum letzten Mal gestern Abend, ohne Auffälligkeiten. Bei C&B sowie Paypal habe ich Passwörter, die ich sonst nirgends verwende. Auch ein erneuter Virencheck heute früh blieb ergebnislos.

Wie auch immer - ich werde über Click&Buy mit Sicherheit keine Zahlungen mehr tätigen. Und über PayPal auch nicht - das Konto hab ich vorsichtshalber gleich mit gelöscht.
Öööööööörks!

(Ich freu mich ja auch schon wie ein Schnitzel über den wahrscheinlich regen Schriftverkehr mit C&B, wenn die versuchen, mir die Gebühren für die Rückbuchung der Lastschrift in Rechnung zu stellen. Aaaaaargh!!!)

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.

Freitag, 4. September 2009

Werbung

Normalerweise ist Werbung hier im Blog ja nicht mein Ding, aber jetzt kann ich nicht anders.

Für alle, die nebenbei gern mal "was mit Grafik" machen, aber keine Lust haben, nen halben Tausender für Programme wie Freehand, Illustrator oder Corel Draw auszugeben, gibt's hier die völlig kostenlose Alternative:
INKSCAPE
Und vielleicht geht's ja noch jemandem wie mir: Man hat das wohl schon oft gehört, aber nie ausprobiert, weil "Ach, die kostenlosen Grafikprogramme sind eh Mist".
Stimmt? Stimmt nicht. Im Falle von Gimp würde ich sofort unterschreiben, dass das ans große Vorbild Photoshop bei weitem nicht heran reicht.
Inkscape dagegen ist durchaus vergleichbar mit gängigen Vektorgrafikprogrammen. Intuitiv und wirklich babyleicht (wie meine Tochter sagen würde) zu bedienen, wenn man vorher schon mal mit einem der anderen Programme gearbeitet hat.
Also ich find's gut. :-)

Werbung Ende.

Montag, 31. August 2009

Mhhh....

Danke für's Daumendrücken! Ihr wart sogar richtigrichtig gut, die wollen mich nämlich sofort haben und waren doch sehr angetan.
Blöd nur: Ich glaub', ich will die Stelle gar nicht. :-O Nicht unter den Voraussetzungen.
Morgen werd' ich noch mal hoch pokern - drauf angewiesen bin ich ja nicht. Entweder gehen sie darauf ein oder sie lassen es bleiben. Dann kriegen sie mich aber auch nicht.
Pöh!
(btw... der Chef kam mir SO bekannt vor. Ich könnte schwören, ich kenn' den irgendwo her. Ich hoffe, nicht von einer Dating-Plattform, auf der ich vor Jahren mal aktiv war. Mit ihm im Bett war ich jedenfalls definitiv nicht. Nicht mein Typ - außerdem könnte ich mich daran dann ganz sicher noch erinnern. *gg*)

Samstag, 15. August 2009

Noch mehr Schall und Rauch

Ja, richtig, ich schlafe noch nicht. ;o)
Aber mal noch etwas zum Thema Namen, genauer gesagt Vornamen.
Der Name meiner Tochter ist jetzt auch kein so ganz alltäglicher wie Stephanie, Hannah oder Lena. Aber er spricht sich deutsch aus, jeder versteht ihn und keiner hat bisher gefragt, wie sich das schreibt.
Doch Namen wie Tara-Chayenne, Melody Zoe, Laila-Luise Leonie, Denver, Jean-Luca oder Joy Alina ... entschuldigen Sie bitte, aber da bin ich wirklich kurz davor, längere Gespräche mit der Toilettenschüssel zu führen.
Denkt da auch mal jemand an die Kinder?
Studien haben im Übrigen ergeben, dass man anhand des Vornamens automatisch Rückschlüsse auf Intelligenz und Bildung zieht.
Dann wünsche ich oben Genannten schon jetzt viel Erfolg auf der Rütli-Schule und nachher einen guten Platz bei der ARGE. Also ganz vorn in der Wartereihe.
*Kopf schüttel*

Freitag, 14. August 2009

Erschrocken

... also ziemlich dolle, bin ich heute beim Spaziergang mit der Kleenen. Und das kam so:
Hier im Ort wohnt ein Mann, Anfang 40, schätze ich. Der war immer sehr schick angezogen (teure Hemden, sehr schicke Jeans), gepflegt, gut riechend. Letzteres weiß ich, weil man irgendwann ins Gespräch kam. Der Herr hatte einen Hund, so mittelgroß, schwarz. Und dieser Hund konnte aus dem Stand nach oben springen, ist immer rumgehüpft wie ein Flummi, was das Schnuffelkullerkekskind äußerst beeindruckend fand - und wenn das Kind mit dem Hund beschäftigt ist, unterhält sich die Mama eben mit dem hübschen Hundehalter. *gnihihi*
Ernsthaft: Man kannte sich nicht näher, hat sich aber vielleicht einmal pro Woche für 10 Minuten unterhalten, wenn man sich zufällig über den Weg gelaufen ist.
Irgendwann sah man ihn dann immer seltener... aufgefallen ist mir das aber eigentlich nicht.
Geschätzt ein halbes Jahr hab' ich ihn jetzt gar nicht mehr gesehen - dafür aber heute. In billigen Jogginghosen, komisch gemustertem Hemd, Holzfällerhemd darüber, mit langen, fettigen Haaren. Unrasiert, unsauber, fahle Haut... richtig fertig. :-O Er murmelte nur ein verlegenes "Hallo" in seinen Bart und verschwand dann fix in seinem Haus.
Innerhalb von einem halben Jahr ... Wahnsinn!
Werd' ihn demnächst vielleicht mal ansprechen, wie's ihm geht, ob er evtl. irgendwie Hilfe braucht. (eher für mein Gewissen - dass er darauf eingeht, denke ich nicht)
Heute war ich aber erstmal viel zu schockiert. :-O

(Ich kenn' das ja von meiner Mutter - wie schnell es geht, dass man sich abschießen kann und aussieht, als käme man vom Bahnhof Zoo. Aber trotzdem schockiert mich so was immer wieder.)

Dienstag, 11. August 2009

Wussten Sie schon...

... dass Männer auf gezeigtes Bildmaterial nur erregt reagieren, wenn es ihrer persönlichen, sexuellen Neigung entspricht, Frauen aber zumindest körperlich auf alle gezeigten Sex-Szenen mit Erregung reagieren?
Das hat eine neue Studie festgestellt, in der Frauen ein Film mit kopulierenden Bonobos vorgespielt wurde. Ausnahmslos alle Frauen gaben an, sich von den gezeigten Szenen eher abgestoßen zu fühlen, die Messwerte ergaben aber, dass dennoch alle (!) körperlich erregt waren. Man nimmt an, dass Frauen diese Fähigkeit haben, um sich bei sexuellen Übergriffen vor körperlichen Verletzungen zu schützen.

Gelesen übrigens in der Zeitschrift Brigitte (von meiner Mamaaa *g*), Ausgabe 18/09.

Also wozu teure Filmchen kaufen? Schaut euch doch mit der Liebsten einfach mal ne 3SAT-Naturdoku über Bonobos an. Das macht auch gleich einen viel gebildeteren Eindruck als "Schatz, wollmer n Porno schauen?".
"Oooh, Liebling, da läuft heute eine ganz spannende Natur-Doku im Dritten!" klingt viel besser, läuft aber auf's Gleiche hinaus. *gacker*

Mein Lesestoff


Martin Walser
Dorle und Wolf

Kontakt

frau_maus (at) gmx .net

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