Dienstag, 5. Januar 2010

There is no undo

Oft, so oft, nehme ich mir vor "Das machste jetzt nicht". Manchmal hält das auch für einige Tage oder Wochen, meistens jedoch nur ein paar Stunden.
Ich bin so momentbetont, dass ich das selbst oft genug reichlich dämlich finde.
Ganz besonders, wenn ich am Ende des Abends Dinge tue, die ich am Beginn selbigens noch für total daneben hielt.
SMS schreiben ist so ein Ding. Ich bin kein SMS-Junkie. SMS bekommen im Normalfall nur Freund, der beste Freund (ganz selten) und der Herr B. ;o)
Und eben die, bei denen es gerade wichtig ist. (kurze Info zum Treff-Zeitpunkt oder so)
Aber wenn ich erstmal in meinen Gedanken versunken bin, kann es passieren, dass das Innere zu sehr nach außen drängt und sich mitteilen will. Obwohl ich doch weiß, dass es das nicht darf. Nicht sollte. Wasauchimmer. Aber Vernunft ist, abgesehen von Kinderbetreuung, Job und Finanzen, so ein Kapitel, dass ich wohl noch öfter lesen muss, um es zu verinnerlichen.
Ich bräuchte ein App, das mir ab 23 Uhr sämtliche Mitteilungen sperrt. Das wäre doch mal was.
Kennt dieses Phänomen eigentlich einer?

2 von 70

Eine Tür, unterwegs.
Ich war heute wenig ausdauernd - meine Finger waren Eiszapfen. *brrrr* Die Tür wollte ich aber schon seit Ewigkeiten fotografieren. Ich mag die. :-)

Montag, 4. Januar 2010

Fotostrecke - 70 Tage mit dem Sigma 70mm

Von DA abgeschaut und nachgemacht. (den Link zum ursprünglichen Ideengeber hab' ich leider nicht mehr... evtl. kannst du ihn noch in den Kommentaren einfügen?).
Ich habe es allerdings ein bisschen abgewandelt, da ich kein Objektiv mit 50mm Festbrennweite habe.
Also Projekttitel bei mir: 70 Tage mit dem Sigma 70mm.
Gleich mal 20 Tage mehr aufgehalst, aber gut. Wir dürfen gespannt sein, wie weit ich komme...

Das beste Bild des Tages ist definitv eines von meiner Tochter. Da ich die aber im Blog nicht öffentlich ausstelle, gibt's hier nur einen Platzhalter. (Leser mit Zugang zum privaten Fotoblog dürfen dort schauen...)

Spannende Aufgabe jedenfalls. Und spätestens ab Donnerstag dürfte es schwierig werden, jeden Tag ein Foto zustande zu bringen. Und jeden Tag ein neues Motiv zu finden, wenn der Aktionsradius wieder so eingeschränkt ist.
Ich bin gespannt - auf mich und mein Durchhaltevermögen. ;o)
(ich werde allerdings nicht jeden Tag Bilder zeigen - nur in den Abständen, in denen ich zum Aussortieren und Bearbeiten komme)


Sonntag, 3. Januar 2010

Ressourcenverwaltung

Ich hab' den Typen outgesourct. Von online auf offline, so richtig auf Stift und Papier. Crazy.
Will doch hier eh keiner mehr lesen.

Müsste ich 'ne Typ-Kategorie hier im Blog einrichten, befänden sich geschätzte 64% aller Beiträge darin. Ist ja auch irgendwie eher unschön.

Wintermärchen

Sommer, du fehlst. Wir haben hier dieses Winterwunderland und draußen flackert ein Schneelicht vor sich hin. Zwei Kerzen in einem Mini-Iglu. Der sanfte Lichtschein schiebt sich durch die Schneedecke und gibt ein bisschen Wärme ab. Doch der oberste Schneeball tropft leise vor sich hin und wird mit jedem Lichtstrahl etwas winziger, bis er schließlich mit einem Plopp herunter fällt und die Kerzen erlischt.
Jedes Mal muss ich dann nach draußen stapfen, die nassen Kerzen gegen trockene austauschen und ein neues Schneeballdach formen. Danach sind meine Füße nass und meine Hände eiskalt.
Sommer, du fehlst.

Samstag, 2. Januar 2010

Sag mir quando, quando, quaaaandoooo

Ich bin gespannt, wann diese Typ-Geschichte mal gar keinen Raum mehr einnimmt.
Wann ich ohne ein kurzes Ziepen seinen Namen hören oder lesen kann (und wenn er nur anderen gehört).
Wann ich Lieder hören kann, die ich mit ihm verbinde, ohne an ihn zu denken.

Und natürlich klingt das alles viel pathetischer und seufziger und verwehtvomwindiger, als es wirklich ist.
Aber es ist da und macht keine Anstalten so völlig ganz zu verschwinden.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Demut

Zwischen all diesen Jahreswechselgedanken dieser eine gerade ganz groß: Demut.
Wir leben. Wir sind gesund. Wir haben einander. Trotz aller Schwierigkeiten, Widrigkeiten, Ungereimtheiten, Unsicherheiten.
Wir leben, sind gesund, haben keine existentiellen Ängste. Haben ein Dach über dem Kopf. Wärme. Essen. Umarmungen, Küsse, Liebe, Anteilnahme, Beistand, Hilfsbereitschaft, Zuneigung, Füreinanderdasein, ein Immer und Immer.

Demütig. Dankbar.

Euch allen ein wundervolles, neues Jahr.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Kluge Ratschläge

Er so: "Ach, aber weißte, wenn ich daran denke, dass ich sie jetzt NIE wieder sehe, vielleicht, das ist Scheiße und tut richtig weh."
Ich so: "Stimmt. Aber an so etwas sollte man wohl nicht denken - in diesen Kategorien, nie, immer - dieses Endgültige ist vielleicht zu schmerzhaft, um es fassen zu können."

Schön wäre es, ich könnte das auch. Also meine eigenen Ratschläge befolgen. Aber das hatten wir ja schon mal.

Samstag, 26. Dezember 2009

Gedanken zwischen den Jahren

Weihnachten haben wir gut hinter uns gebracht und der Truthahn sorgt für ein irgendwie unangenehmes Gleichmussichplatzen-Gefühl, aber ohne das wäre Weihnachten irgendwie nicht ganz Weihnachten.
Das Kind ist gesund, glücklich und schläft auch wieder besser, Freund ist da, bester Freund kommt am Montag und ehemalige beste Freundin weilt auch mal wieder im Lande. Sogar die Eltern sind gut gelaunt. Alles also irgendwie gut und so.
Zwischen Geflügel- und Tannenbaumduft, Kerzenschein und Räuchermännchen, zwischen Langeweile und Kinderspielen und Treibenlassen schieben sich die üblichen Jahreswechselgedanken.
Was war total daneben, was ok, was so richtig superduper und so.
Und ein Gedanke ganz vorne mit dabei: Der des Loslassens.
Das wird schon. Wenn auch schwer, aber es wird. :-)

Dienstag, 15. Dezember 2009

Sentimental

Wegen dem Beachen muss ich jetzt Bella's Lullaby in der Dauerschleife hören. Und dabei ganz sentimental werden.
Und mich fragen nach Sinn und Unsinn und überhaupt.
Nach so Dingen wie "Hast du mich je wirklich gemocht oder nur das Gefühl, gemocht zu werden?" und all so etwas eben.
Aber am Ende ist all das sowieso egal.
Da zählt nur das, was übrig bleibt.
Und was das letztendlich sein wird, liegt wohl bei mir. Schöne Erinnerungen, schlechte Erinnerungen... ein Eintopf aus beidem?
Ichwillichwillichwillaber zählt jedenfalls nicht. Möp.

Childrens wisdom

Kind sieht auf dem PC-Bildschirm Foto von einem Mann (Twitter-Avatar):

"Mamaaa, wer ist daaaas?"
"Weiß ich nicht, irgendein Mensch"
"Nein, Mama, das ist ein Mann!"
"Wieso? Ist das wohl nicht das Selbe?"
"NEEIIÖÖÖÖN!"

Bücherdingens


Paul Auster, Joachim A. Frank
Stadt aus Glas. SZ-Bibliothek Band 6

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