Unspektakulär, aber aus aktuellem Anlass...
Schwibbogen meiner Eltern.
(und ich bin so traurig, dass man Schwibbogen nicht mit dreifachem B schreibt... dabei hätte das so schön ausgesehen!)

Also was ich mal eben anmerken muss - Twitter ist besser als sein Ruf.
Schon einige Menschen aus dem "echten", also dem so richtig wirklichen Leben wieder gefunden, mit denen sich der Kontakt ohne Twitter irgendwo zwischen Null-Level und Mindestmaß einpendeln würde. Nun ohne große Anstrengungen (jaja, da darf man jetzt meckern) an deren Leben teilhaben zu können, finde ich durchaus gelungen. :-)
Coole Sache, das.
(und nein, ich weiche keinen Fragen aus und klicke auch niemanden weg, wenn's unangenehm werden sollte - um eventuellen Kritiken zuvor zu kommen)
Oft, so oft, nehme ich mir vor "Das machste jetzt nicht". Manchmal hält das auch für einige Tage oder Wochen, meistens jedoch nur ein paar Stunden.
Ich bin so momentbetont, dass ich das selbst oft genug reichlich dämlich finde.
Ganz besonders, wenn ich am Ende des Abends Dinge tue, die ich am Beginn selbigens noch für total daneben hielt.
SMS schreiben ist so ein Ding. Ich bin kein SMS-Junkie. SMS bekommen im Normalfall nur Freund, der beste Freund (ganz selten) und der Herr B. ;o)
Und eben die, bei denen es gerade wichtig ist. (kurze Info zum Treff-Zeitpunkt oder so)
Aber wenn ich erstmal in meinen Gedanken versunken bin, kann es passieren, dass das Innere zu sehr nach außen drängt und sich mitteilen will. Obwohl ich doch weiß, dass es das nicht darf. Nicht sollte. Wasauchimmer. Aber Vernunft ist, abgesehen von Kinderbetreuung, Job und Finanzen, so ein Kapitel, dass ich wohl noch öfter lesen muss, um es zu verinnerlichen.
Ich bräuchte ein App, das mir ab 23 Uhr sämtliche Mitteilungen sperrt. Das wäre doch mal was.
Kennt dieses Phänomen eigentlich einer?
Eine Tür, unterwegs.
Ich war heute wenig ausdauernd - meine Finger waren Eiszapfen. *brrrr* Die Tür wollte ich aber schon seit Ewigkeiten fotografieren. Ich mag die. :-)

Von
DA abgeschaut und nachgemacht. (den Link zum ursprünglichen Ideengeber hab' ich leider nicht mehr... evtl. kannst du ihn noch in den Kommentaren einfügen?).
Ich habe es allerdings ein bisschen abgewandelt, da ich kein Objektiv mit 50mm Festbrennweite habe.
Also Projekttitel bei mir: 70 Tage mit dem Sigma 70mm.
Gleich mal 20 Tage mehr aufgehalst, aber gut. Wir dürfen gespannt sein, wie weit ich komme...
Das beste Bild des Tages ist definitv eines von meiner Tochter. Da ich die aber im Blog nicht öffentlich ausstelle, gibt's hier nur einen Platzhalter. (Leser mit Zugang zum privaten Fotoblog dürfen dort schauen...)
Spannende Aufgabe jedenfalls. Und spätestens ab Donnerstag dürfte es schwierig werden, jeden Tag ein Foto zustande zu bringen. Und jeden Tag ein neues Motiv zu finden, wenn der Aktionsradius wieder so eingeschränkt ist.
Ich bin gespannt - auf mich und mein Durchhaltevermögen. ;o)
(ich werde allerdings nicht jeden Tag Bilder zeigen - nur in den Abständen, in denen ich zum Aussortieren und Bearbeiten komme)

Ich hab' den Typen outgesourct. Von online auf offline, so richtig auf Stift und Papier. Crazy.
Will doch hier eh keiner mehr lesen.
Müsste ich 'ne Typ-Kategorie hier im Blog einrichten, befänden sich geschätzte 64% aller Beiträge darin. Ist ja auch irgendwie eher unschön.
Sommer, du fehlst. Wir haben hier dieses Winterwunderland und draußen flackert ein Schneelicht vor sich hin. Zwei Kerzen in einem Mini-Iglu. Der sanfte Lichtschein schiebt sich durch die Schneedecke und gibt ein bisschen Wärme ab. Doch der oberste Schneeball tropft leise vor sich hin und wird mit jedem Lichtstrahl etwas winziger, bis er schließlich mit einem Plopp herunter fällt und die Kerzen erlischt.
Jedes Mal muss ich dann nach draußen stapfen, die nassen Kerzen gegen trockene austauschen und ein neues Schneeballdach formen. Danach sind meine Füße nass und meine Hände eiskalt.
Sommer, du fehlst.
Ich bin gespannt, wann diese Typ-Geschichte mal gar keinen Raum mehr einnimmt.
Wann ich ohne ein kurzes Ziepen seinen Namen hören oder lesen kann (und wenn er nur anderen gehört).
Wann ich Lieder hören kann, die ich mit ihm verbinde, ohne an ihn zu denken.
Und natürlich klingt das alles viel pathetischer und seufziger und verwehtvomwindiger, als es wirklich ist.
Aber es ist da und macht keine Anstalten so völlig ganz zu verschwinden.
Zwischen all diesen Jahreswechselgedanken dieser eine gerade ganz groß: Demut.
Wir leben. Wir sind gesund. Wir haben einander. Trotz aller Schwierigkeiten, Widrigkeiten, Ungereimtheiten, Unsicherheiten.
Wir leben, sind gesund, haben keine existentiellen Ängste. Haben ein Dach über dem Kopf. Wärme. Essen. Umarmungen, Küsse, Liebe, Anteilnahme, Beistand, Hilfsbereitschaft, Zuneigung, Füreinanderdasein, ein Immer und Immer.
Demütig. Dankbar.
Euch allen ein wundervolles, neues Jahr.
fraumaus - 30. Dez, 23:22
Er so: "Ach, aber weißte, wenn ich daran denke, dass ich sie jetzt NIE wieder sehe, vielleicht, das ist Scheiße und tut richtig weh."
Ich so: "Stimmt. Aber an so etwas sollte man wohl nicht denken - in diesen Kategorien, nie, immer - dieses Endgültige ist vielleicht zu schmerzhaft, um es fassen zu können."
Schön wäre es, ich könnte das auch. Also meine eigenen Ratschläge befolgen. Aber das hatten wir ja schon mal.
fraumaus - 29. Dez, 09:46
Weihnachten haben wir gut hinter uns gebracht und der Truthahn sorgt für ein irgendwie unangenehmes Gleichmussichplatzen-Gefühl, aber ohne das wäre Weihnachten irgendwie nicht ganz Weihnachten.
Das Kind ist gesund, glücklich und schläft auch wieder besser, Freund ist da, bester Freund kommt am Montag und ehemalige beste Freundin weilt auch mal wieder im Lande. Sogar die Eltern sind gut gelaunt. Alles also irgendwie gut und so.
Zwischen Geflügel- und Tannenbaumduft, Kerzenschein und Räuchermännchen, zwischen Langeweile und Kinderspielen und Treibenlassen schieben sich die üblichen Jahreswechselgedanken.
Was war total daneben, was ok, was so richtig superduper und so.
Und ein Gedanke ganz vorne mit dabei: Der des Loslassens.
Das wird schon. Wenn auch schwer, aber es wird. :-)
fraumaus - 26. Dez, 19:35