Nein, ich traue mich nicht, nicht im ehelichen Sinn. Nicht, dass noch einer denkt… ;o)
Aber ich traue mich auch so momentan nicht. Bzw. traue ich MIR zurzeit nicht. Mir und meinem Einfühlungsvermögen, mir und meiner Sensibilität, mir und meiner Menschenkenntnis. Blabla. To be continued.
Ich will nicht behaupten, mich in andere Menschen wirklich hinein versetzen zu können (aber ich kann es zumindest meist ein Stück weit, denke ich), ich kann auch keine Gedanken lesen. Aber so im Schnitt, so insgesamt, bin ich dennoch recht sensibel… und meine auch, Situationen grundsätzlich richtig einschätzen zu können. Und wenn nicht komplett richtig, dann zumindest in Grundzügen, so ein bisschen. Ich kann Stimmungen ziemlich gut auffangen, schnell registrieren, wenn’s dem Gegenüber trotz entgegengesetzter Behauptungen nicht gut geht usw. … zumindest dachte ich das bisher.
Aber dass zwei Menschen eine so unterschiedliche Auffassung von einem Abend haben können, und ich, als einer von diesen beiden Menschen, das nichtmals wirklich registriere, das hat mich dann doch dezent – öhm – umgehauen ins Grübeln gebracht.
Ich hab‘ bisher immer auf dieses viel zitierte Einfühlungsvermögen und Bauchgefühl gehört und lag nie daneben. Nie! Aber dieses Mal so völlig und absolut… das macht mich jetzt doch unsicher. Was die Situation betrifft und noch viel mehr, was mich und das Vertrauen in mich selbst betrifft.
Wie kann ich mich denn so täuschen – in einem Menschen, in einer Situation, in einem Gefühl und überhaupt in allem? Wie kann es sein, dass das Bauchgefühl, die eigene Einschätzung und die Realität (respektive seine Worte) doch so weit auseinander klaffen?
Wie kann ich denken, es ist alles so einigermaßen und den Umständen entsprechend (muss man ja schon auch berücksichtigen) in Ordnung und irgendwie angenehm, während er das wohl für unhaltbar hält? Das an sich ist ja gar kein Problem – kommt vor – aber wie kann es sein, dass ich das nicht merke? Wow.
Da binnisch platt, also echt jetzt.
Hätte ich das merken müssen? Besser: Hätte ich es merken _können_? Wenn ja, woran? Das Gehirn denkt nach rechts und nach links und um die Ecke und versucht, Signale zu deuten und stößt immer wieder an seine Grenzen, wenn es darum geht, bruchstückhaft erhaltene Teilerinnerungen richtig einzuordnen. Und das fängt schon damit an, dass ich mir nicht sicher bin, ob die Signale nicht gesendet wurden oder ob ich sie nur nicht in der entsprechenden Intensität empfangen habe. Und wenn letzteres, warum nicht?
Was hätte ich anders machen können? Was anders machen sollen? Und wieso zerbreche ich mir darüber eigentlich so den Kopf?
Doch die Antwort ist eigentlich so simpel: Weil ich noch niemals erlebt habe, dass mein Bauchgefühl und die Worte vom Gegenüber so dermaßen weit auseinander liegen.
*Schulternzuck*
Ich kann das jetzt nur irgendwie hinnehmen. Ohne es wirklich zu verstehen. Irgendwie merkwürdig, das alles.
(btw. geht's nur um ein FreundschaftsBekanntschaftsdingens, nicht um Beziehungskram. Um Fragen vorzubeugen. ;o) )
fraumaus - 13. Sep, 00:35
Denn das ist ja so:
(Und um vorneweg alle Klarheiten zu beseitigen: Das hat nix mit meinem nicht ausgeknipsten GMX-Account zu tun, da völlig andere Zugangsdaten und da der GMX-Account ausschließlich für die Kommunikation mit Lesern dieses Blogs verwendet wird. Mit anderen Daten und anderen Systemen würde ich so fahrlässig nicht umgehen!)
Als ich heute früh noch halb verschlafen meine Mails checkte, staunte ich nicht schlecht über die vielen Abbuchungsmails von Click&Buy.
Anscheinend wurde heute Nacht, zu Zeiten in denen ich tief und fest schlief, mein Click&Buy Account, den ich so gut wie nie benutze, gehackt. 2 Abbuchungen von je 340,-€ sollen von meinem Konto abgebucht werden, dann griff anscheinend das Sicherheitssystem, die restlichen, wenn ich mich nicht verzählt habe, 16 Abbuchungen à 340,-€ werden von einer mir nicht bekannten Kreditkarte abgebucht. Ich hab' gar keine. ;-)
Ich habe dann bei Click&Buy angerufen und sofort das Konto sperren lassen. Als nächstes werde ich morgen früh veranlassen, dass die Lastschrift möglichst gar nicht erst raus geht bzw. umgehend zurück gebucht wird. Und danach zur Polizei gehen und Anzeige erstatten. (der Form halber - die betreffende Firma, die abgebucht hat, sitzt anscheinend auf Gibraltar *löl*) Ich hab' ja schließlich sonst nichts zu tun und wollte sowieso schon immer mal sehen, wie der Polizisten-Nachbar so arbeitet. ;-P
Was man so liest, häufen sich diese Fälle erschreckend. Bei Chip Online findet sich direkt ein 26-seitiger Thread zu diesem Thema, der erste Eintrag ist vom 31.12.2007, der letzte von gestern.
Dieses Problem scheint bekannt zu sein und es scheint sich um eine Lücke im System zu handeln.
http://forum.chip.de/recht/konto-wurde-gehackt-klick-buy-987603-page25.html
Ich habe Click&Buy in der letzten Zeit nicht genutzt, mein Virenscanner lief zum letzten Mal gestern Abend, ohne Auffälligkeiten. Bei C&B sowie Paypal habe ich Passwörter, die ich sonst nirgends verwende. Auch ein erneuter Virencheck heute früh blieb ergebnislos.
Wie auch immer - ich werde über Click&Buy mit Sicherheit keine Zahlungen mehr tätigen. Und über PayPal auch nicht - das Konto hab ich vorsichtshalber gleich mit gelöscht.
Öööööööörks!
(Ich freu mich ja auch schon wie ein Schnitzel über den wahrscheinlich regen Schriftverkehr mit C&B, wenn die versuchen, mir die Gebühren für die Rückbuchung der Lastschrift in Rechnung zu stellen. Aaaaaargh!!!)
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.
Den GMX-Account jedes Mal ohne Logout schließen - mit dem Wissen, beim nächsten Login dafür gar furchtbar geschimpft zu werden.
Wir sind heute sehr in love with laziness.
Aber wir sind ja auch so ein bißchen verschnupft.
Ich liebe den Herbst, erwähnte ich das schon mal irgendwo?
*gna*
Ich bin mir sicher, über dieses Thema wurde schon in Millionen und Abermilliarden Blogeinträgen referiert, aber wie das so ist: Natürlich muss ich auch meinen Senf dazu abgeben.
Wie erziehe ich mein Kind richtig?
Ich kann’s bald wirklich nicht mehr hören. Dieses Gehacke unter Müttern. Ach, hast du gehört, die Claudi arbeitet schon wieder, dabei ist doch der Kleine noch so KLEIN! Ja, furchtbar! Aber die Tschakeline, die hat noch IMMER keinen anständigen Beruf, dabei ist doch der Luka-Levin schon VIER! Meine Güte, dieses Gesocks! Und überhaupt – die lässt den SAFT trinken. Saft, verstehst du? Na, der wird sich schon noch wundern, wenn der das nächste Mal zum Zahnarzt muss, haha! Na, ja, also meine Chiara-Marie, die bekommt ja nur Wasser und Fencheltee. (An dieser Stelle werden wahlweise die Chips oder die Dinkelstangen ausgepackt und dem wehrlosen Kind in den Mund gestopft, denn das arme Kind hat ja schon seit mindestens 30 Minuten nichts Anständiges mehr gegessen.)
Ich glaube nirgendwo, außer vielleicht beim Casting fürs Sommermädchen, sind Stutenbissigkeit, Zickereien und Vorverurteilungen stärker ausgeprägt als unter Müttern. Beziehungsweise Eltern, so insgesamt.
Und soll ich euch was verraten?
Das. Nervt.
Ist denen eigentlich schon mal die Idee gekommen, dass es vielleicht kein Richtig oder Falsch gibt? Zumindest fast kein Falsch. Dass alles im Zusammenhang mit Gewalt, fehlender Zuneigung oder Vernachlässigung falschfalschfalsch ist, darüber sind wir uns wohl alle einig.
Aber kommen die nicht mal auf die Idee, dass wir Eltern möglicherweise gar nicht so viel Einfluss auf die Entwicklung unserer Kinder haben, wie wir denken oder hoffen?
Anders kann ich mir nicht erklären, dass in Mehrkindfamilien jedes Kind über dermaßen unterschiedliche Verhaltensweisen und Wesensmerkmale verfügt. Obwohl doch die Erziehung zumindest grundsätzlich sicher sehr ähnlich abgelaufen ist.
Und gerade im Bereich der Erziehung gibt es ganz sicher kein Richtig für alle, höchsten ein Richtig für uns. Richtig für die jeweilige Familie.
Ein Kind wird nicht zur gestörten Persönlichkeit, weil es mal 10 Minuten schreien muss. Wenn sich eine Mutter dagegen entscheidet, dann weil sie sich damit besser fühlt, beim Kind zu sein. Das ist in Ordnung und gut so, kann aber für eine andere Familie, eine andere Mutter, vielleicht unpassend sein. Aus welchen Gründen auch immer.
Und dieses ganze „Das tu‘ ich für mein Kind!“ – ist das nicht im Endeffekt sowieso nur ein „Das tu‘ ich für _mich_, weil _ich_ davon überzeugt bin und das für richtig halte und mich selbst gut damit fühle.“?
Wer weiß denn schon wirklich, was für ein Kind gut und richtig ist? Wer weiß, welches Verhalten man an den Tag legen muss, damit aus dem Kind später der Mensch wird, den man sich so vorgestellt hat, als er einen noch nachts von innen mit Füßen traktierte?
Keiner. Weil: Das funktioniert einfach so nicht. Frühkindliche Entspannungsreise und Japanisches Origami für Kleinkinderpatschehände werden aus einem Wirbelwind nichts anderes machen als – einen Wirbelwind. Egal, wie sehr Eltern sich drehen und wenden, welche Kurse sie besuchen, ob die Mutter drei Jahre lang stillt ober ob sie noch vor dem 8. Monat Kuhmilch zufüttert – es wird nichts ändern am Kind und wir sollten das einsehen. Wenn das Kind eine schwache physische Konstitution hat, dann hat es die – ob mit oder ohne Stillen, mit oder ohne Kuhmilch. Wenn ein Kind einfach bewegungsfreudig und raufboldig ist, dann bleibt es das auch. Und sollte vielleicht einfach ein Stündchen länger draußen spielen, als zur Abendtherapiestunde für ADS-Kinder geschleppt zu werden. Wo es dann bitte schön still zu sitzen hat.
Unsere Kinder sind kleine, eigenständige, vollwertige Menschen, die nichts weiter brauchen, als ein warmes und liebevolles Zuhause, anständige Mahlzeiten und saubere Kleidung. Ein Bett, ein paar Kuscheltiere und Spielsachen, Freunde und die Natur.
Wir werden unsere Kinder nicht verändern. Und das ist gut so.
Punkt.
Normalerweise ist Werbung hier im Blog ja nicht mein Ding, aber jetzt kann ich nicht anders.
Für alle, die nebenbei gern mal "was mit Grafik" machen, aber keine Lust haben, nen halben Tausender für Programme wie Freehand, Illustrator oder Corel Draw auszugeben, gibt's hier die völlig kostenlose Alternative:
INKSCAPE
Und vielleicht geht's ja noch jemandem wie mir: Man hat das wohl schon oft gehört, aber nie ausprobiert, weil "Ach, die kostenlosen Grafikprogramme sind eh Mist".
Stimmt? Stimmt nicht. Im Falle von Gimp würde ich sofort unterschreiben, dass das ans große Vorbild Photoshop bei weitem nicht heran reicht.
Inkscape dagegen ist durchaus vergleichbar mit gängigen Vektorgrafikprogrammen. Intuitiv und wirklich babyleicht (wie meine Tochter sagen würde) zu bedienen, wenn man vorher schon mal mit einem der anderen Programme gearbeitet hat.
Also ich find's gut. :-)
Werbung Ende.
Trägt mich mal einer ins Bett? Also jetzt? Bin so faul gerade...
Gna.
Es wird Herbst da draußen, wir haben heute die ersten bunten Blätter gesammelt und das Kind will morgen einen Blätterigel basteln. Da solls ja sowieso regnen.
Immer, wenn der Herbst kommt, wird plötzlich alles wieder so ein bißchen komisch. Die Menschen ein bißchen zugeknöpfter, und zwar nicht nur an der Knopfleiste des Polo-Shirts, sondern auch im Kopf und die Abende werden auch viel dunkler. Dann kommt die Zeit von heißem Kakao und Rumspringen in Laubhaufen und zugekniffenen Mündern, weil der Regen wirklich nervt und man redet sich ein, all das so ein bißchen romantisch zu finden, damit man nicht merkt, wie sehr er doch fehlt, der Sommer. Der mit dem Blätterflüstern im Wind, mit den heftigen Sommergewittern, mit den im Gras zirpenden Grillen und den Wassertropfen, die am kalten Weißweinglas kondensieren und mit denen man kühlende Muster auf heiße Haut malen kann.
Der Herbst, ach.
Ich höre immer wieder, auch von Kunden (so ganz geschäftlich, also echt jetzt!), Vorgesetzten etc., welch schöne Telefonstimme ich doch habe.
Prima. Also wenn irgendwann mal gar nix mehr gehen sollte, mach' ich Telefon.se.x. Da kann ich wenigstens nebenher bügeln, jaja. =)
Und wahrscheinlich bin ich einfach nicht crazy genug für Um-10-ins-Bett.
Und überhaupt: Das erinnert mich an einen total dämlichen Spruch aus den wilden Das-waren-noch-Zeiten und so:
Kein Alkohol vor 16 Uhr! - Ach, irgendwo auf der Welt ist es immer gerade 16 Uhr!
In diesem Sinne: Nacht, ihr Nasen! =)
Ich mach' heute mal was total Verrücktes, also was richtigrichtig Abgefahrenes: Ich geh' heut um 10 ins Bett. Also abends.
Außerdem: Abteilung von einem öh - Bekannten - sucht neuen Mitarbeiter. Durch Zufall über die Anzeige gestolpert, passiert mir jetzt aber schon zum dritten Mal. Dabei kenne ich doch gar nicht so viele Männer - also näher. Ehrlich!
Also jetzt kotz' ich mich mal aus, ne?
Vorhin hab' ich diesen netten Chef angerufen und abgesagt, kurz die Gründe erläutert und auch gar nicht gepokert. Selbst wenn die auf meine Forderungen eingegangen wären, wäre das für mich einfach nicht machbar gewesen.
Und was macht der? Wird total unhöflich und ausfallend, erzählt mir was von einem mentalen Knoten, den ich wohl haben soll, wenn ich auf sein wunderbares Angebot nicht eingehe, dass es ausschließlich an mir liegt, wenn das mit der Stelle nix wird etc... (Ja, stimmt, aber dazu steh' ich auch - ich kann bessere Stellen haben - für die würde ich den zusätzlichen Aufwand dann auch durchaus gerne hinnehmen)
So ein Idiot.
Und jetzt bin ich so was von froh, die Stelle nicht angenommen zu haben. Wer weiß, welche Arbeitsbedingungen das dann gewesen wären - unter so einem cholerischen Vorgesetzten.
Und was lernen wir daraus? Wir fühlen uns in unserem Vorurteil bestätigt: Mache nienieniemalsnicht was mit Menschen (besonders Männern), die früher mal "irgendwas mit Sozial..." studiert haben.
Das sind meistens die Schlimmsten.
Annett Louisan trällert "Kauf' mir 'n Ring, schmeiß 'n Fest, mach mir 'n Kind, bau mir 'n Nest, bevor dieser Rausch wieder nachlässt... du solltest nicht mehr zögern, keine Zeit mehr verliern, morgen kannst du mich vielleicht nicht mehr domestiziern..." und ich muss an 'nen Exfreund denken, in dessen Zeit Annett Louisan gerade irgendwie in war. Damals sang ich das auch so vor mich hin und war mir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht im Klaren darüber, wie schnell "morgen" plötzlich da sein kann.
Möglicherweise hat er aber auch einfach zu lange gezögert, mit Kind und Ring und so. ;-P
fraumaus - 31. Aug, 22:30
Danke für's Daumendrücken! Ihr wart sogar richtigrichtig gut, die wollen mich nämlich sofort haben und waren doch sehr angetan.
Blöd nur: Ich glaub', ich will die Stelle gar nicht. :-O Nicht unter den Voraussetzungen.
Morgen werd' ich noch mal hoch pokern - drauf angewiesen bin ich ja nicht. Entweder gehen sie darauf ein oder sie lassen es bleiben. Dann kriegen sie mich aber auch nicht.
Pöh!
(btw... der Chef kam mir SO bekannt vor. Ich könnte schwören, ich kenn' den irgendwo her. Ich hoffe, nicht von einer Dating-Plattform, auf der ich vor Jahren mal aktiv war. Mit ihm im Bett war ich jedenfalls definitiv nicht. Nicht mein Typ - außerdem könnte ich mich daran dann ganz sicher noch erinnern. *gg*)
fraumaus - 31. Aug, 21:24