Fotos von gestern sind zum Großteil Brühe bzw. so - mh - beliebig, austauschbar. Bäh, so was ärgert mich.
Mhpf!
(Brühe sind sie im Vergleich zu "richtigen" Fotos sowieso - aber ich geb' mir Mühe ;o) )
Außerdem ist alles so *ach* momentan. Wieder. Wann vergisst man? Waaahaaaann?
(Wenn ich auf "nie und nimmer nicht" tippe - bin ich dann Pessimist?)
Meine Oma weiß seit heute von meiner Mutter, dass ich sie nicht ausstehen kann. (hab gestern ihren Geburtstag vergessen - Katastrophe)
Reaktion: "Das kann ich aber jetzt GAR nicht verstehen! Ich hab' die doch, als sie noch ein Kind war, auch zwei Wochen gehabt! Ich hab' extra ein Bettchen gekauft damals!"
Ja, Omma, is klar. Das sollte durchaus reichen, um dich mein ganzes Leben zu bewundern. *Augenverdreh* (Ich fange jetzt nicht an aufzuzählen, was die sich alles geleistet hat - aber seien Sie gewiss - es war viel. Viel zu viel... und Sie wissen, wie leidensfähig ich in zwischenmenschlichen Beziehungen bin. *g*)
Song: Nee, nicht wirklich. Essen: Honigmelone. Spinat-Lasagne. Wetter: Schwül. Stark bewölkt, kurze Schauer. Stimmung: *seufz* ... Aufgabe des Tages: Pressemitteilung _schreiben_ (igitt) und nicht prokrastinieren. Sonstiges:
*ach*
*seufz*
*denk*
...
Was Anderes? Gut. ;o) Kind hat heute Lieb-Tag. Der wurde von ihr ausgedacht und von mir heute als fester Tag (1x pro Woche, oder 2x *g*) eingeführt und besagt, dass sie mal einen ganzen Tag lang vergleichsweise lieb sein soll. Nicht grundlos meckern, schimpfen, schreien... Bisher hält sie sich daran. ;o) *muhaha*
Will außerdem Rezension zu "Die Hochzeit von Auschwitz" schreiben, bin mir aber noch unschlüssig, wie gut ich es nun eigentlich fand.
Ich könnte Urlaub gebrauchen. Will unbedingt mal nach Kaikoura... Hach.
Blöd, dass man in solchen Situationen dann wieder an andere Situationen denkt, die man doch grad so schön verdrängt hatte.
An Abende mit Wein aus dem elterlichen Weinkeller (ob da jetzt eigentlich überhaupt noch was steht? *g*) und Eckart von Hirschhausen (müsste der gewesen sein - der Wein, sie wissen schon *g* - allerdings nicht persönlich, sondern auf CD), als man vor Lachen fast vom Sofa gefallen wäre. An Abende mit Quentin-Tarantino-Filmen und Tanzen in der Wohnung und Tequila und so. An Weihnachtsmarkt und Glühwein und Affenhäuser. An die Helmut-Newton-Ausstellung und den langen, langen Abend im Tropical Islands. An Lasagne kochen den ganzen Nachmittag lang und an den Frankfurter Bahnhof. (keine Ahnung, warum gerade das so im Kopf hängen geblieben ist?)
So blöd die Umstände damals waren und so blöd ich war - vieles war auch einfach ne sehr geile Zeit. =)
Auch, wenn die nicht wieder kommt. Ich will das andere vergessen und in meinem Kopf nur diese Zeit behalten.
Ja, doch, will ich.
Ich geb' mir auch ganz viel Mühe. =)
Toll - alle, alle, alle sind auf dem Heinerfest und wer ist da natürlich nicht? Richtig.
Und warum nicht? Weil ich erstens keinen Babysitter habe (in dem Meckerzustand des Schnuffelkindes würde den Job auch keiner freiwillig übernehmen) und zweitens viel zu weit weg bin? Richtig.
Aber dafür geh' ich spätestens in einer Stunde ins Bett und bin dafür morgen total ausgeschlafen und die alle nicht. Tha! Pöh! Und so.
(Nicht, dass das Heinerfest toll wäre. Da gibt's auch nur besoffene Prolls, wie auf jedem Volksfest. Und die Volksfeste hier sind auch nicht weniger bunt oder weniger groß oder weniger laut. Blöd isses trotzdem... man fühlt sich dann manchmal doch ausgeschlossen - so ein bißchen. Buhuuuu!)
... Schlechtelaunetag oder was?
Na, ja - das Schnuffelkind beteiligt sich jedenfalls rege daran. *gnihihi*
Mittagsschlaf? Eh doof. Aber wenigstens zum Hörspiel hören im Bett war sie zu überreden.
Man wünsche mir Glück und sehrsehr starke Nerven zum Überleben des heutigen Nachmittages. (Kennen Sie das Schnuffelkind OHNE Mittagsschlaf? Nein? Glauben Sie mir - das wollen Sie auch nicht!)
... hab' ich's geschafft ohne PC. Gestern Abend hab' ich ihn dann doch mal kurz angemacht. Aber erstens war's da schon 23:45 Uhr, also _fast_ schon heute *g*, und zweitens hab ich ihn nach 10 bis 15 Minuten auch schon wieder ausgeschaltet. Das zählt ja auch nicht so richtig, oder? *g*
Schon ungewohnt, so ohne Computer. Man müsste für den Wetterbericht Radio hören... und das auch noch pünktlich?
Aber verkehrt ist das schon nicht. Man beschäftigt sich deutlich weniger mit eigentlich belanglosen Dingen.
Schwierig nur, wenn man mit digitaler Fotografie ein Hobby hat, was ziemlich viel Computerzeit verschlingt. Darauf würde ich aber nicht verzichten wollen. Auf meinen kleinen Blog und auf eure Blogs aber auch nicht.
Auch schwierig, wenn man mehr oder weniger online arbeitet.
Aber ich werd' das auf jeden Fall wieder machen. Hat gut getan. :-)
Nicht telefonieren hab' ich im Übrigen auch nicht geschafft... ich hab' so viel telefoniert, wie sonst in einer ganzen Woche (oder so) - aber das war schöööön. :-)
Ich bournoute (wasn Wort *g*) derzeit mal wieder so ein wenig. Das, was jeder von der Vorweihnachtszeit kennt, hab' ich mittlerweile etwa alle 8 Wochen. Gestresst, urlaubsreif, eigentlich keine Lust zu gar nix und dennoch so viel zu tun. Und das Kind ist wetterbedingt auch nicht wirklich umgänglich.
Da ich von jetzt an bis Montag Morgen ganz offiziell frei und arbeitsmäßig nichts zu tun habe, nutze ich die Zeit mal für mich.
Ich telefoniere nicht, ich lese keine Mails, ich blogge nicht und der PC bleibt sowieso aus. Fernseher auch, aber ich schaue praktisch sowieso fast nie Fernsehen - das ist demzufolge nicht so 'ne große Umstellung.
Wer mich unbedingt erreichen möchte, möge eine SMS schreiben oder bis Montag warten. Danke.
Tschüss und ein schönes Sommerwochenende, ihr Nasen. =)
... hat die Sache mit dem Typen einen schalen Nachgeschmack.
Weiß einer von Ihnen, wie Natriumglutamat pur schmeckt?
Ja, und so... genau so...
Leicht metallisch, zu intensiv, trotzdem nach - irgendwie nichts. Die Geschmacksknospen warten darauf, dass noch irgend etwas passieren möge, aber da kommt nichts mehr nach. Und sobald die Erkenntnis auch bei denen angekommen ist, wird ans Hirn gefunkt: Nee, also das schmeckt ... nicht gut.
Erdbeereis wär' schon irgendwie cooler.
(im wahrsten Sinne des Wortes *gnihihi*)
Meine Träume torpedieren meinen gedanklichen Fortschritt. Kaum geht's mir mal wieder paar Wochen richtig gut und ich verschwende kaum noch einen belastenden Gedanken (Gedanken schon manchmal, aber nicht so negative) an diese Typ-Sache, träum' ich davon. Gleich zweimal. In einer einzigen Nacht :-$
Ist das fair?
Ist es nicht.
Pöh!
Egal auch.
Musikalisch bin ich ja auch ganz stark von meinem Vater geprägt. Der bezeichnet sich selbst als audiophil und Musik war bei uns immer ein ganz zentrales Thema. Vorlieben, von ihm übernommen: Der vorher schon verlinkte Mike Oldfield. Außerdem beispielsweise Pink Floyd. Belle & Sebastian. Und auch die hier: Blackmore's Night.
Einen Song von denen hab' ich gerade dem allerbesten besten Freund der Welt geschickt. Der Song ist zwar ein bißchen sehr pathetischer-geht's-kaum, passt aber einfach grad so gut.
Der Text in Auszügen:
We'll drink together
And when we drink we'll drink together, not alone!
..
We'll sing together
And when we sing we'll sing together, not alone!
..
We'll fight together
And when we fight we'll fight together, not alone!
..
We'll fall together
And when we fall we'll fall together, not alone!
..
All For One, and One For All!
..
Und hier der Song: (nur bittebitte nicht auf die Bilder achten *fg*)
Blackmore's Night - All for one
Und richtig gute Freunde sind eh das Beste wo gibt. ;o)
..., ausatmen, einatmen, ausatmen. Oooommmmmmm!
Eigentlich wollte ich was ganz anderes schreiben, aber aus gegebenem Anlass nun doch Kinder-Content.
Wenn das Schnuffelkind sich kreativ auslebt, find' ich das ganz Supermutti-gemäß natürlich wundervoll.
Wenn es das allerdings mit Wachsmalkreiden tut - auf dem Wohnzimmerteppich - dann bin ich ganz kurz vor Kreislaufkollaps und Herzinfarkt. Aber ganz, ganz kurz.
Und hier eine kleine Instruktion zur Wohnstättensicherung für alle Mitleser mit Kinderwunsch:
1. Den Boden mit elastischem, abwaschbarem Material auskleiden. Beugt im Falle eines Sturzes Verletzungen vor und ist leicht zu reinigen.
2. Die Wände fliesen. Alle. Bis zur Decke. Kann im Notfall auch mit Hochdruckreiniger abgewaschen werden.
3. Alle Holzmöbel aus der Wohnstätte entfernen. Außerdem alles, was Ecken und Kanten hat. Die Räumlichkeiten mit der Mammut-Serie des schwedischen Möbelhauses ausstatten. Auch abwaschbar und praktisch ohne Verletzungsrisiko.
4. Den Hauptwasserhahn absperren und nur bei Bedarf und unter Aufsicht aufdrehen.
5. Rund-um-die-Uhr-Überwachung für's Kind organisieren.
Alles fertig? Dann kann's ja losgehen mit der Familienplanung!
... is klar.
Vorhin bei chefkoch.de einen Kommentar zu Apfelmuffins gelesen. Sinngemäß: "Oh, das ist ein tolles Rezept! Ich hatte von meinem Apfelkuchen noch einen geschälten Apfel übrig und habe nach einem Rezept gesucht, wo ich den verwerten kann. Da kam das hier gerade richtig."
Das ist ja auch ein bißchen so wie "Ich hab' vom Teekochen noch heißes Wasser übrig, was mache ich jetzt damit?? Aaaaah! Genau! Nudelauflauf!".
Mit einem Glas Weißwein im Liegestuhl auf der Terrasse sitzen und die Sonne beim Untergehen beobachten.
Als Hintergrundbeschallung Mike Oldfield - Voyager.
So wenig alltagstauglich ich seine Musik finde - desto mehr gehört sie in bestimmten Sitautionen für mich einfach dazu.
Nur ich und die Musik und die Farben und die Wolkenformationen.
Glücklich sein. Ruhig. Entspannt. Ausgeglichen. Ist ja sonst viel zu selten der Fall. ;o)
Song: Heute keine Musik gehört. :-O (was ist nur los mit mir?) - Höchstens das gar schreckliche Weinen des Tochterkindes. Aber dazu unten mehr. Wichtigstes Nahrungsmittel: Eichblattsalat mit roten Zwiebeln, Tomaten, Thunfisch, Oliven. Leckerrrr! :-) Wetter: Heiß. Sehr heiß. Stimmung: Bißchen gestresst, gereizt. Aber dazu unten mehr. ;o)) Aufgabe des Tages: Besten Freund beruhigen. Sonstiges:
Impftermin heute früh. Das Tochterkind hat eine geschlagene Stunde geheult. 20 min vorher ("Ich wiiiill nicht!! Ich will wieder nach Hauseeee! Der Arzt soll weggehen!!"), 10 min beim Arzt (ging richtig fix heute), 30 min nachher ("AUAUAUAUAUAAAAA!")
Nach dem Mittagsschlaf war der schlimmste Schmerz vergessen und Schnuffelkind meinte lapidar: "Dann können wir ja jetzt den anderen Arm impfen gehen!" Muharr!
Sonst aber trotzdem noch etwas heikel, das Schnuffelkind. Ich heute so: "Ommmmmmmmmm"
Heute früh war hier so ein bißchen ein Gefühl von Sommerferien. Früh morgens schon 27 Grad im Schatten, windstill, wolkenlos. Und dieser Geruch nach Sommer. Erinnert mich an Freibadausflüge. Um 9 Uhr mit den besten Freunden losgehen, die besten Plätze erwischen, baden gehen, Eis und Pommes zum Frühstück (wenn das die Eltern gewusst hätten - haben sie aber nicht - oder möglicherweise doch, aber gesagt haben sie nichts *g*), baden, schlafen, baden, rumalbern, baden. Und abends total erledigt, meist sonnenverbrannt, aber glücklich nach Hause kommen. Das waren noch Zeiten... ;o)
Song: Keiner. Kein _einziger_. :-O Wichtigstes Nahrungsmittel: Kirschen. Chinakohl-Salat. *mjamm* Wetter: Leicht bewölkt. Sehr warm. Schwül. Stimmung: Doch.... :-) Aufgabe des Tages: Programme installieren, die ich zum Arbeiten brauche, die mich aber nicht brauchen. Oder zumindest nicht so wollen, wie ich wohl will, weil ... ach, zu lang. An mir lag's jedenfalls nicht. (Registrierungsprobleme etc...) Sonstiges:
Heute im Garten gewesen. Planschbeckentag. :-)
Ich prokrastiniere drei unbeantwortete Mails in meinem Postfach. *pfeif*
Und noch so einige andere Dinge, die getan werden wollen. Aber da blogge ich doch lieber sinnloses Zeug. ;-P
In meiner Bio-Gemüse-Abo-Dingsbums-Kiste (ja, ja, die gute Hausfrau *g*) war heute unter anderem Staudensellerie. Also bei aller Liebe - aber Sellerie? Und dann auch gleich noch ein ganzes Kilogramm. Was mache ich jetzt damit? Ich könnte das auf die Abneigungsliste schreiben. Fürchte aber, wenn ich alles, was ich gemüsetechnisch nicht besonders mag, dort notiere, empfehlen die mir die Obstkiste. *gg*
(Sellerie, Rote Bete, Rüben, Pastinaken, Fenchel... )
Der Klappentext:
"Etwas Wildes und Böses macht die Hauptstadt von Laos unsicher. Es scheint, als würde ein entlaufener Bär hilflose Frauen angreifen und töten. Aber Dr. Siri, der einzige Leichenbeschauer von ganz Laos, hat es nicht nur mit diesem Fall zu tun: Auch zwei Tote auf einem Fahrrad geben ihm Rätsel auf. Mit Unterstützung seiner Helfer, der Krankenschwester Dtui und ihres Kollegen Mr. Geung, geht Siri den Todesfällen beharrlich, wenn auch auf unorthodoxe Weise nach. Dass in die Vorfälle eine seltsame Holztruhe, ein toter Elefant und ein geheimnisvoller Gärtner verstrickt sind, würde andere vielleicht überraschen - nicht Dr. Siri. Schließlich hat er in seinen über siebzig Jahren schon so manches gesehen..."
Hauptschauplätze:
Luang Prabang, Vientiane (Laos)
Der Eindruck:
Liebenswert, schrullig, spannend, voller Wortwitz. (Ich habe tatsächlich an mehreren Stellen wirklich lachen müssen - das geht mir sonst bei Büchern nur äußerst selten so.) Ungewöhnliche, interessante Charaktere - völlig abseits von "Reich und schön" - was das Buch besonders sympathisch macht.
Empfehlung:
Im Sommer lesen, am besten draußen.
Dazu passt:
gekühlte Wassermelone, selbst gemachter Eistee, Beerlao
Kategorie "Nicht besonders sinnvoll": Im neuen Zweitausendeins-Katalog alle Bücher grün markieren, die ich gerne jetztsobaldwiemöglich haben möchte und nach einer Weile feststellen, dass nun der halbe Katalog grün markiert ist.
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