Mittwoch, 3. Juni 2009

Morgen

Wir sind dann morgen mal in Ffm im Zoo - also besuchsweise. (Wobei ich manchmal, also ganz selten, schon nicht abgeneigt bin, das Schnuffelkind gleich da zu lassen. Bei den Ferkeln oder so.)
Wer kommt mit? ;o)

Truman Capote - Frühstück bei Tiffany

Mh. Lange hab' ich überlegt, was es über dieses Buch, über das schon alles gesagt wurde, noch zu sagen gäbe. Vor allem von mir. In Anbetracht der Tatsache, dass es mich nicht sonderlich vom Hocker gehauen hat.
Sprachlich ganz wundervoll, keine Frage, Capote eben. Holly Golightly ist auch ganz zauberhaft, wirklich. Eine toll gezeichnete / konstruierte / wasauchimmer Figur. Wäre ich ein Mann, ich hätte mich sicherlich verliebt.
Aber ansonsten?
Vielleicht ein Buch für einen heißen Nachmittag auf der Terrasse. Eher für einen Tag mit Schirmchen-Drink. Rotwein und Bier passen nicht dazu. Tee auch nicht, Kaffee schon gar nicht. Ein Martini-Buch vielleicht. Ohne Olive.
Spritzig, locker, leicht - um mal das Wort 'seicht' zu vermeiden.
Und jetzt dürft ihr mich schlagen. Ich bin dann mal weg.
(nee, mir hat's wirklich nicht übermäßig gefallen)

Freitag, 29. Mai 2009

Aber sicher doch

Auch schön:
Wenn die Großeltern (väterlicherseits) des Schnuffelkindes per SMS anfragen, ob sie die Lütte am Mittwoch besuchen können, ich ihnen antworte, dass Dienstag oder das nächste Wochenende besser geeignet wären, und sie dann antworten "Gut, dann kommen wir am Freitag."
Ehm? Ja. Nee. Is klar.

(Wochenende scheint bei Rentnern auch Definitionssache zu sein. Aber immerhin können sie SMS.)

Na so was

Man höre "This Time It's Goodbye" von Perry Blake, stelle fest, dass das Intro doch verdächtig nach "Mad World" von Gary Jules klingt - und wundere sich.

(trotzdem, oder gerade deswegen, liebeliebelieeeebe ich alle beide - also Lieder jetzt *g*)

Hänschen klein

Es ist ja so: Sollte ich ungehörigerweise doch mal _vor_ dem Schnuffelkind wach sein und zu allem Übel auch noch ins Bad müssen, gehe ich gaaaanz leise. So vorsichtig wie möglich die Tür öffnen und auf ganz leisen Sohlen ins Badezimmer schleichen. An dieser Stelle empfiehlt es sich auch, besonders leise zu atmen. Schlafende Kinder sollte man nicht wecken, bevor es nicht mindestens 06:30 Uhr am Morgen ist. Jedenfalls meins nicht.
Gut, jetzt die Badezimmertür öffnen, die natürlich prompt quietscht. Vor lauter Schreck die Luft anhalten, horchen, da bewegt sich doch was im Kinderzimmer. Das Bett knackt ein bißchen, die Bettdecke raschelt, ein tiefer Atemzug und - Ruhe. Puuh, Glück gehabt, das Kind hat sich wohl nur umgedreht. Geschafft!
Wenn man dann allerdings, ebenso leise und ganzganz vorsichtig, wieder zurück gehen möchte, sich mitten auf dem Flur befindet und einem plötzlich, in furchtbar entrückt klingendem, krächzendem, militärischem Befehlston "Hänschen! Klein! Ging! Allein! In! Die! Weite! Welt! Hinein!" entgegen gebrüllt wird, dann schießen einer Mutter in Bruchteilen von Sekunden sehrsehr viele Gedanken durch den Kopf.
Einige davon sehen so aus: War das Kind nachts an der Tankstelle und ist jetzt betrunken? Ist es womöglich krank und deliriert im Fieberwahn vor sich hin? (Die kratzige Stimme, die nach vielen Whiskeys und Zigaretten klang, hätte zumindest darauf hin gedeutet. Whiskey und Zigaretten kann ich als Ursache ausschließen.) Träumt sie womöglich nur von Hänschen klein? Wäre zumindest möglich.
Man geht dann mal vorsichtshalber nachschauen, auch um den Preis, sie aus einem eventuellen Tiefschlaf aufzuwecken, noch vor 06:30 Uhr. Sicher ist ja sicher und so.
Man findet dann: Ein lustig im Bett sitzendes Schnuffelkind, welches auf die Frage "Warum hast du denn gerade Hänschen klein gebrüllt???" lapidar und mit einem Schulterzucken antwortet "Na, ich wollte dich aufwecken, Mama!"
Nicht nötig, mein Kind, nicht nötig.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Kleinmädchenphilosophie

Dann mal eben einfach die Notbremse ziehen. Das liest sich auch so schön unkompliziert. Das sagt sich auch so wunderschön dahin.
Natürlich funktioniert das sicher auch bei einem nächsten Mal nicht.
Aber vielleicht, möglicherweise, so ganz eventuell... ist das auch gut so.
Ich will nicht so werden, wie so viele. Ich will nicht aus Angst, verletzt zu werden, Mauern bauen und Wassergräben buddeln und Schießscharten hochziehen.
Ich will ich bleiben. Ich will vertrauen können und fühlen können und wirklich empfinden und all so Zeugs, was furchtbar pathetisch klingt, aber doch Sinn macht. Für mich.
Und wenn ich mir auch jedes Mal ein paar Beulen hole. Oder Schrammen. Oder auch tiefere Schnittwunden, so wie dieses Mal. Dann ist das eben so.
Ich vergrabe mich im Winter ja schließlich auch nicht unter der Bettdecke aus Angst, mir ne Erkältung zu holen.

Chance

Ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht fast jeder noch so dämlichen Situation was Positives abgewinnen könnte.
Wenn's mich schon belastet, möchte ich doch wenigstens, dass es nicht umsonst war.
Immerhin weiß ich jetzt, dass ich's mit Abschieden nicht so hab', wenn die so negativ vonstatten gehen.
Dass mich das wieder in die Vergangenheit katapultiert und die Erinnerungen an schwierige, vergangene Situationen wieder aufwärmt. Beim nächsten Mal dann eben rechtzeitig die Notbremse ziehen und so was nicht mehr so nah kommen lassen.
Das ist ja schon mal was, womit man arbeiten kann. :-)

Was ich ja auch so gar nicht abkann

... ist, wenn Freundschaften / Bekanntschaften im Streit auseinander gehen.
Ich bin dann eher für klärende Gespräche. Irgendwie so, dass man sich nachher auf der Straße auch noch grüßen würde, würde man sich zufällig begegnen.
Alles andere belastet mich dann doch ziemlich sehr. Mh. ;-(

Mittwoch, 27. Mai 2009

Ach...

... liebe Leute... warum einfach, wenn's auch kompliziert geht, nech?

Sollte mein Hirn bei Ebay zum Verkauf anbieten. Letztens meinte ja einer, da bekäme man jeden Schrott los. ;-P

Heute so:

Übungsstunde Rationalität. *uff* (Die Dinge vernünftig und mit Abstand betrachten. Mit dem leider emotional nicht vorhandenen Abstand. Örks. I'm a loser, babyyyy, so why don't you... ehm nee, lieber doch nicht)

Ansonsten: Gesundheitlich gibt's hier nix Neues. Nicht richtig krank (danke für's Daumendrücken!! :-) ), aber auch nicht so richtig gesund. Mh. Man wird sehen.

Dienstag, 26. Mai 2009

WTF...

... ist eigentlich los hier?
Mein Vater hatte am vorletzten Wochenende nen Unfall mit dem Fahrrad. Linker Arm, linkes Bein, Hüfte... alles offen. Meine Mum hat sich gestern beim Sport ne Kapselsprengung an gleich drei Fingern geholt und ist jetzt an der rechten Hand eingegipst. Schnuffelkind auch krank jetzt. (Das sieht mir momentan leider gar nicht nach Wegschlafen aus. Eher nach Fieber... *mhpf*)
Komisch ist das. Erst ist monatelang Ruhe und dann kommt immer gleich alles auf einmal. Komischerweise ist das in unserer Familie immer so. Geteiltes Leid ist halbes Leid? Irgendwelche Zusammenhänge? Murphy? Na? Na? Na?

(Btw - wenn ich nach der logischen Reihenfolge also als nächstes dran bin, hätte ich bitte gern einfach nur nen harmlosen Schnupfen, ja? ;-P )

Och nö, ne?

So, wie's ausschaut, wird aus unseren Wochenendplänen nichts. Kind hat ne ganz fiese Triefnase und wer mein Kind kennt weiß, dass es dabei nie und nimmernicht bleibt. Sie ist da so ne Mittelohr-Kandidatin.
Entweder, sie wird gar nicht krank (wir waren jetzt immerhin fast 8 Monate durchgehend gesund, haben uns sogar bei bestem Freund mit der richtigen Grippe nicht angesteckt) ... oder sie erwischt's richtig.
Ich hätte dann bitte gern alle eure Daumen - dass sie's noch wegschlafen kann. Danke. :-)
Wenn wir schon krank werden müssen, dann doch bitte nächstes Wochenende, ja? Mhpf!

Montag, 25. Mai 2009

Ganzganz toll

Am Haus gegenüber ziehen halbnackte, junge Männer ein Gerüst hoch.
Na wunderbar - müssen wir dann heute Nachmittag auch noch stilecht im Garten chillen? Sollte ich bunte Drinks mit Schirmchen dekorativ auf meinem Gartentisch drapieren? Oder doch lieber Bier?
Und wann fangen die morgens eigentlich an zu arbeiten? Muss ich mich dann schon zum Rauchen und Wäscheaufhängen aufrüschen?
Kann ja wohl nicht wahr sein!

Kühlschrankfavoriten

Gibt's eigentlich irgendwas, was ihr _immer_ im Kühlschrank habt? Haben müsst?

Hier so:

Für das Schuffelkind:
  • Milch (für Erdbeermilch oder Kakao)
  • Gurken
  • Kohlrabi
Ansonsten ist sie da relativ flexibel. =)

Für mich:
  • Tomaten - ganzganz wichtig
  • Chilisauce
  • italienische Kräuter in Öl
Und bei euch so?

Krass...

Am Donnerstag hab' ich mich mit meinem Vater (auf dem Weg, meine Mum zu besuchen) ob der vielen, rasenden Motorradfahrer noch darüber unterhalten, dass das doch Christi Himmelfahrt ist und nicht Vater Himmelfahrt. Und dass die ganzen Kinder ihre Papis doch bitteschön abends auch gesund wieder haben wollen.
Heute früh waren wir bei meinem Papa zum Frühstück und er liest so die Zeitung und sieht plötzlich die Todesanzeige von einem Kollegen, der am Donnerstag bei so'nem Unfall ums Leben gekommen ist. Der war erst Anfang 40, hinterlässt Frau und Kinder.
Weia. :-(

#Fail

...is aber auch n Scheißtag heute.
Gute Nacht.

Sonntag, 24. Mai 2009

Selbstgespräche

"Wenn du _das_ jetzt machst, kämpst du die nächsten fünf Jahre damit, es wieder loszuwerden. Lass es einfach sein! Das geht auch so vorbei. Du brauchst das nicht. Du kannst das auch anders verarbeiten..."
*ommmmmmm*

(ich bin ja jetzt fast ein bißchen stolz auf mich...)

Breitseite

Manchmal ändert sich innerhalb weniger Wochen das ganze Leben. Bei mir war das zu dem Zeitpunkt, als ich meine Tochter bekam und mich von ihrem Vater trennte.
Mein Leben war auf einen Schlag so anders. Ich war allein und hatte plötzlich ein Baby, das meine ganze Aufmerksamkeit brauchte. Und ich hatte für nichts anderes mehr Zeit oder Nerven. Von Lust wollen wir mal gar nicht erst reden... ich war dauermüde und vor lauter Müdigkeit wie in Watte gepackt. Und ich habe dann irgendwie das Leben einer anderen Person weitergelebt. Alles war anders. Dann lernte ich meinen Freund kennen, der mit meinem vorschnuffelkindlichen Leben ja auch nichts zu tun hatte.
Mit etwa zweieinhalb Jahren ist ein gesundes Kind dann aber auch groß genug, um auch einer alleinerziehenden und allein betreuenden Mutter genügend Freiräume zu lassen, um sich wieder mehr sich selbst zu widmen.
Und ich versuche jetzt also seit etwa einem halben Jahr, mein altes Leben und mein altes Ich mit dem neuen Leben und dem neuen Ich zu verbinden.
Ab und zu krieg' ich eine Watschn von meinem alten Leben. (dort, bei allen anderen, ist die Zeit eben nicht drei Jahre stehen geblieben...)
Aber das geht auch vorbei. Ich krieg' das hin - diesen Brückenbau. Auch, wenn's an einigen Stellen ganz schön heftig weh tut. Dann muss ich eben drum herum bauen. ;o) (btw... und nein, ein zweites Kind steht nicht zur Debatte... *löl*)
Tschakkah. :-)

(Btw. hört sich das jetzt alles positiver an, als es mir momentan geht... aber die Grundaussage ist schon richtig. Nur wo ist dieser blöde Schokopudding?)

Ganz toll

...ist es ja, wenn man sich abends einigermaßen mit der Situation arrangiert hat, dann nachts ziemlich intensive Dinge träumt, die man besser nicht geträumt hätte und dann am nächsten Morgen völlig durch den Wind ist.
Ich möchte wirklich mal wissen, wieso. Warum. Weshalb.
Ich versteh' mich selber gar nicht mehr. Also diesbezüglich. ;-(

Na, ja. Wir gehen jetzt in den Garten. Kaffee trinken, Ball spielen, uns von der Sonne kitzeln lassen und die morgendliche Stille genießen.
Ich hoffe, das lenkt mich wenigstens ein bißchen ab. *seufz*

Samstag, 23. Mai 2009

Und jetzt so...

Hab' noch immer keinen Schokopudding. Greife dann mal auf ein Hefeweizen zurück.
Danach ins Bett. Decke über'n Kopf und so.
(ich fühle mich ungerecht behandelt - und wer mich kennt weiß, was das heißt... *gacker*)

Ich zitiere Slut:
"If I had a heart, I would have a heartache
If I had a soul it was cold"

(wie oft kann man eigentlich einen Song hören, bis er einem zum Hals heraus hängt?)

Hier so...

Höre Death Cab For Cutie, Slut und Morrissey.
Und setz' mich vielleicht doch noch ein bißchen in den Schokopudding. Mh. :-/

Ätsch! [edit]

Ich habe jetzt ca. zwei Stunden kinderfrei. Und wisst ihr, was ich jetzt mache? Ich ertränke mich in der lege mich in die Badewanne.
Bei dem Wetter?
- Japp.
Also bei den Temperaturen draußen?
- Richtig!
Willst du nicht lieber an den See...?
- Nnnnein!
Oder ins Schwimm...
- NEIN!
Also in die Badewanne, ja?
- Japp!

In diesem Sinne... ;o)
*wink und abtauch*

[edit] Ich war so lange in der Wanne, dass Dank des guten Badeöls (:-*) jetzt wahrscheinlich sogar meine Organe weichgespült und streichelzart sind. (und nein, ich war nicht mit dem Kopf unter Wasser! *gacker*)

Bücherdingens


Paul Auster, Joachim A. Frank
Stadt aus Glas. SZ-Bibliothek Band 6

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