Was ich ja bis heute nicht verstehe, sind Vegetarier, die kein Fleisch, dafür aber Fisch essen.
Ja, sind das denn keine Tiere, nur weil sie uns so selten beim Spazierengehen über den Weg laufen? Weil man sie im Normalfall eher selten bis gar nicht streichelt?
Versteh' ich nicht und bitte um Erklärung.
(im Übrigen geht's uns bis auf die allgemeine Schlafunlust des Schnuffelkindes und die daraus resultierende Dauermüdigkeit wieder recht gut :) )
fraumaus - 16. Jun, 13:41
Also vorab: Das Schnuffelkind ist, wie's scheint, nur erkältet. Nicht gehirnerschüttert und auch nicht vergiftet. Jedenfalls nicht ernsthaft - nur mit Magenverstimmung.
Aber das war dann ja so: Ich mache einen Arzttermin aus, wir haben noch eine halbe Stunde Zeit, bis wir losgehen müssen. Da ich längere Wartezeiten einplane, denke ich: "Ja, ne halbe Stunde, das reicht locker um noch schnell Nudeln vorzukochen. Geht's nachher schneller, wenn wir wieder zurück sind." und setze das Nudelwasser an. Zwischendrin das Kind anziehen, nochmal Kinderzähne putzen. Dann die Nudeln ins Kochwasser geben, mit dem Kind zur Toilette gehen und die geforderte Urinprobe nehmen, Kind trösten, denn es will gar nicht in einen kleinen Plastikbecher machen und weint gar fürchterlich. Dann klappt's doch, aber Kind weint schon wieder ganz fürchterlich, denn es will ja auch gar nicht zum Arzt. Das Kind trösten, etwas zu Trinken für unterwegs vorbereiten, Bilderbücher zum Mitnehmen aussuchen, wieder das weinende Kind trösten, Jacken und Schuhe anziehen, das weinende Kind trösten und in den Buggy verfrachten, losgehen. Und einige Meter vor der Kinderarztpraxis ins Grübeln kommen. Da war doch noch... irgendwas war doch da....?? Aber was könnte da nur... ??
DIE NUDELN! DER HERD!
An dieser Stelle treten dann leichte Panikerscheinungen auf und in einem Affenzahn durchspielt das sich im Dämmerschlaf befindende Hirn sämtliche Katastrophenvarianten. Verqualmte Wohnung, ausgebrannte Wohnung, _gar_ keine Wohnung mehr... bis dem mittlerweile erwachten Hirn wieder einfällt: Papa anrufen! Meinen. Schnell! Der hat nämlich einen Schlüssel und arbeitet nur 5 Autominuten von unserer Wohnung entfernt. Und er war es dann auch, der uns vor größeren Katastrophen bewahrt hat. Kurz vor knapp. Das Wasser war schon völlig verdampft, wir haben jetzt Nudelkuchen. Uff. Gerade noch mal gut gegangen!
fraumaus - 10. Jun, 12:56
Auch toll, wenn das Kind nächtens hoch fiebernd, aber quietschfidel und lustig aufwacht. Wenn man dann aufgrund eines Sturzes auf den Hinterkopf am vorherigen Tag und einer gegessenen Walderdbeere (welche aber zuvor niemandem gezeigt wurde - "Mamaaa, ich hab gerade eine Walderdbeere gegessen!!" - "In unserem Garten???!" - "Jaaaaa!" - "Uaaaah!" Zum Glück fanden wir dann doch noch ein Pflänzchen, das eine Walderdbeere, allerdings aber auch eine indische Scheinerdbeere sein könnte. Sie blüht nicht mehr, daher sieht man den Unterschied nicht) beim Bereitschaftskinderarzt anruft und der sagt, die Symptome seien eigentlich unspezifisch (dachte ich mir schon, aber Nummer sicher und so) und das Kind dann etwa eine Stunde später eine Triefnase entwickelt - dann ist man direkt erleichtert.
Wenn man aber morgens aufwacht und weder Fieber noch Triefnase noch vorhanden sind, dann war's das auch schon wieder - also mit der Erleichterung.
Was das Kindchen wohl hat? Wir werden sehen... Bis dahin mach' ich mir jetzt so ein bißchen Sorgen. Mhpf.
[edit] Das Fieber wäre zumindest wieder da. Wir sind dann halb 11 mal beim Arzt.
fraumaus - 10. Jun, 07:56
Blödkeks!
Wollt' ich jetzt nur mal so gesagt haben.
Wer sich angesprochen fühlen möchte - nur zu.
Ich geh' jetzt schlafen.
Nacht, ihr Nasen.
(Außerdem hat der meinen Text geklaut. Gibt's ja wohl gar nich. Und dann auch noch schlechter. Also neeee, ne?!)
fraumaus - 10. Jun, 00:04
Geht euch das auch manchmal so, dass ihr euch fragt, wer wohl da oben in diesem Flugzeug sitzt? Wohin die Reise geht? Wie die sich fühlen, was sie denken, da oben?
Gut geht das auch beim Abendspaziergang, vorbei an all den erleuchteten Fenstern. Wer wohl in diesen Räumen wohnt? Ob die gerade zu Abend essen, sich streiten, sorgen, lieben?
So viele Menschen, so viele Geschichten, Meinungen, Gedanken. Sie alle füllen eine ganze Welt - und sind im Gesamten so unwichtig, so nichtig.
Nicht, dass das neue Erkenntnisse wären. Aber so fühlt sich mein Tag an, heute.
Diese Gedanken - gemessen am Leben (meinem), dem gesamten, sind so unwichtig. Und trotzdem füllen sie manchmal einen ganzen Tag. Seit Monaten schon. Und es wird nicht besser und es hört nicht wirklich auf und es gibt keine Erklärung. Kein Warum-Darum. Und das mir. ;o)
Das ist ja irgendwie grüne, schleimige (kennt noch einer Slime? *g*) Gedankenmasse, die sich zwischen meine Hirnwindungen ergossen hat und dort so vor sich hin wabert.
Es ist ja sowieso dämlich: Ich vergesse so ziemlich alles, nur das nicht, was ich vergessen _will_.
"... Is anybody here to entertain me
Anyone to take me by the hand..."
(Slut - Better Living)
Ich wollte ja auch schon immer mal über Sex bloggen. Dann mal los.
Part 1: Natürliche Verhütung
Das allerbeste natürliche Verhütungsmittel für Sex zwischen Nicht-Professionellen ist ja definitiv Zeckenrepellent. Wenn man das einmal abgeleckt hat, is vorbei mit lustig.
(Und das fiel mir jetzt wirklich nur auf, weil ich mir beim Einschenken des Mineralwassers selbiges über den Unterarm kippte und das reflexartig ablecken musste. I-GITT! Jaja, ihr dürft jetzt ruhig lachen!)
Part 2: Gut im Bett
Gibt's das überhaupt? Gibt's nicht nur passt oder passt nicht?
Ein BDSMler dürfte mich auch ziemlich grottig finden, weil ich Tackern, Brandwunden oder Spanking nunmal ziemlich abtörnend und / oder langweilig finde.
Wohingegen Blümchensexfanatiker untereinander miteinander auch ziemlich zufrieden sein dürften.
Also... jeder ist irgendwie gut im Bett ... man muss nur jemanden finden, der das auch so sieht.
Chilipulver nicht so ins Nudelgericht kippen, dass es stiebt. Wenn doch, währenddessen keinesfalls einatmen!
*hust*
(btw: Ich hätte die Merksätze aus dem alten Blog importieren sollen. Ich glaube, da stand das schon mal. Und was lernen wir daraus? Nichts, wie es scheint.)
Soeben die im Laptop eingebaute Webcam abgeklebt. Nicht, dass mich noch Hacker beim Kaffee trinken und der Buchhaltung beobachten. ;o)
Song: Slut - Better Living
Wichtigstes Nahrungsmittel: Kaffee
Wetter: durchwachsen
Stimmung: ebenfalls
Aufgabe des Tages: Nicht an den Vorschriften zur Ausweisung von Pfand verzweifeln. Ebenso wenig am entsprechenden Buchungsverfahren. Deutschland, ick liebe dir und deine Bürokratie. *ächz*
Sonstiges: fällt heute unter das Motto "Na lecker!":
- Heute Nacht geträumt, mir liefe eimerweise Eiter aus dem Bein. Traumdeutung, anyone?
- Jeden Morgen sitzen ein oder zwei junge Ohrenkneifer am Fliegengitter der Terrassentür. Ich fürchte, wir haben ein Gelege in der Fliegengitter-Befestigungsleiste. Traue mich aber nicht, nachzuschauen. Aber für irgendwas müssen Männer ja auch gut sein. ;o)
- Heute auf dem Spielplatz gemeinsam mit dem Schnuffelkind Katze beobachtet, die mit totem Vogel spielte. Biologie für Einsteiger.
Wenn man gleichzeitig an zwei Laptops arbeitet, kommt man sich ja irgendwie auch sehr wichtig vor. *gg*
Und noch ein Nachtrag zum vorherigen Eintrag (ganz ohne Ertrag - öhm?): Wer mal richtigrichtig tolle Bilder anschauen will, klicke da:
Fotocommunity - Andreas Schymetzki
Wow!
(in der Leiste überm Bild zwischen den einzelnen Fotos navigieren - na, ja - dürfte klar sein *g*)
Soeben hab' ich mal wieder ein bißchen in der Fotocommunity rumgeklickt (procrastination, running circles in my head - lalala, Kind ist mit den Großeltern aufm Bauernhof und ich hätte zu arbeiten *pfeif*). Und es ist irgendwie merkwürdig. Es gibt anscheinend massig Studiofotografen mit dem besten Equipment - und ohne jegliches Gespür für die Menschen vor ihrer Linse.
Mit Schlangenleder-Caprihose sieht auch das hübscheste Model bekloppt und irgendwie nach Shania-Shakira aus Wernigerode aus. Ob denen das noch keiner gesagt hat?
Und wieso muss ich ein bildhübsches Mädel in Lederfransenjeans und Cowboyhut so dämlich vor einer Werkbank platzieren und so dümmlich aus der Wäsche schauen lassen, dass das Bild nichtmals die Coupé abkaufen würde?
Auch schön - dieser grau oder blau gefleckte Hintergrund... sieht ja auch immer bißchen nach Obi Angebotswoche aus.
Wirklich eigenartig.
Die besten Bilder machen merkwürdigerweise die freien Fotografen. Oder auch Hobbyfotografen. Die mit eigenem Studio fast nie - dafür kosten die Bilder bei denen aber zehnmal so viel.
Wirklich - äußerst merkwürdig.
... Zeit haben.
Und dem Regenwetter trotzen.
Bücher vorlesen, frühstücken, Muffins backen, "Spitz pass auf" und Quartett spielen, Arzt und Patient spielen, knuddeln, Buch vorlesen, Mittagessen, während des Kindes Mittagsschlaf arbeiten, Erdbeeren und Muffins essen, Apfelbäumchen umtopfen, Zitronenbasilikum und Thymian anpflanzen, Quartett spielen, Zoo spielen, Spaghetti Bolognese kochen, geduldig trotz der Hitze im Bad lange Badewannensessions ertragen und anschließend das Bad wischen, Spaghetti schlürfen, Zahnputzlieder ausdenken, Geschichte vorlesen, je 5x "Hänschen klein" und "Es geht ein Bi-Ba-Butzemann" singen, Kind ins Bett verfrachten, noch zwei Mal "Mama, ich muss noch mal auf's Kloooo!". Seit 21:15 schläft das Schnuffelkind.
Und jetzt so - arbeiten.
;-P
... Muffins gebacken. Mit weißer und dunkler Schokolade sowie Kirschen. Lecker!
... arbeiten. (wäh!)
... fluchen, weil die Menschen in den 70ern/80ern so gern im September Sex hatten. Sex mit Folgen, der jetzt dafür verantwortlich ist, dass scheinbar die ganze Welt im Juni Geburtstag hat. Tz! (Ausgerechnet der Monat, in welchem der jährliche Privatrentenversicherungsbeitrag von meinem Konto abgebucht wird. Nicht nett, ne? Hätten die sich ja auch mal bißchen eher überlegen können.)
... ein bißchen traurig. :-( (Schieben wir's auf's Wetter - is einfacher.)
Es gibt ja tausend Dinge, mit denen ich den heutigen Nachmittag lieber verbrächte.
Socken bügeln beispielsweise. Ich könnte auch die genaue Anzahl der Reiskörner in einer 500g-Packung Himalaya Basmati-Reis ermitteln. Oder meine CDs sortieren. Das Telefonbuch auswendig lernen. Toilettenrollenhütchen häkeln. Vielleicht auch eine Großpackung Taschentücher zu kleinen Kügelchen rollen.
Aber nein - stattdessen bekommen wir Besuch von den Ex-Beinahe-Schwiegereltern.
Heute waren wir dann also im Zoo. Frankfurt. Mh, ich überlege immer noch, was um Himmels Willen ich an dieser Stadt mal gut gefunden haben soll? (abgesehen von Einkaufs- und Weggehmöglichkeiten)
Der Zoo ist auch nicht umwerfend, aber der einzig erreichbare hier in der Umgebung. Nur das neue Affenhaus ist richtig wunderbar - allerdings noch nicht fertig.
Das Kindchen jedenfalls war schwer angetan (und hat Affen sowie Robben zu den neuen allerliebsten Lieblingstieren erklärt).
Ab und zu gab's dann doch noch kurze Backflashs. (Ich war, wenn ich mich richtig erinnere, bisher nur mit dem Typen da) Aber ging gut auszuhalten.